Kleines GCC in Indien: So trotzen europäische KMU dem Fachkräftemangel
Große Konzerne nutzen Indiens riesigen Talentpool schon lange über globale Kompetenzzentren (GCC). Mit dem kleinen GCC in Indien von IndiaConnected profitieren jetzt auch KMU, ohne juristischen Aufwand und hohe Kosten.

Europa hat einen Fachkräftemangel. Genau die Fachkräfte, auf die wachsende Unternehmen angewiesen sind – Dateningenieure, Softwareentwickler, technische Spezialisten –, werden immer schwerer zu finden und immer teurer zu halten.
Große multinationale Konzerne setzen schon lange auf Shared Service Center oder Global Capability Centre (GCC): eigene Teams mit Sitz in Indien, wo eine große Zahl junger, hochqualifizierter Arbeitskräfte zur Verfügung steht. Bis vor Kurzem galt die Einrichtung eines GCC jedoch als Privileg von Konzernen mit großem Budget und eigenen Personalabteilungen. Klaus Maier, Gründer des indischen Partnerunternehmens von IndiaConnected, stellt diese Annahme infrage.
„Ich spreche jede Woche mit Inhabern von KMU in ganz Europa, die händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchen“, erzählt Maier. „Sie gehen davon aus, dass die Gründung eines Teams in Indien nur etwas für die großen Player ist. Aber das ist nicht länger der Fall.“ Ein kleines GCC in Indien bietet auch mittelständischen Unternehmen Zugang zum indischen Talentpool.
Wir tun alles, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir stellen die Infrastruktur bereit. Sie liefern den Inhalt.
Warum Indien die Antwort auf Europas Fachkräftemangel ist
Der Fachkräftemangel in Europa hat sich über Jahre aufgebaut, doch laut Maier erreicht die Situation jetzt einen Wendepunkt: „Das grundlegende Problem liegt nicht mehr bei den Kosten, sondern darin, dass qualifizierte Ingenieure in Europa sehr schwer zu finden sind.“ Demografischer Druck, Unterinvestitionen in die technische Ausbildung und ein harter Wettbewerb um denselben kleinen Kandidatenpool haben zusammen ein strukturelles Dilemma geschaffen, das sich kaum kurzfristig lösen lässt.
Indien bietet einen wachsenden Talentpool als Alternative zum Fachkräftemangel in Europa. Dank eines der größten und am schnellsten wachsenden Hochschulsysteme der Welt bringt das Land jedes Jahr Millionen qualifizierter Absolventen hervor. Städte wie Hyderabad, Bengaluru und Pune haben sich zu globalen Zentren für Technologie, Ingenieurwesen und Unternehmensdienstleistungen entwickelt und beherbergen GCCs einiger der bekanntesten Unternehmen der Welt.
Was ist ein kleines GCC in Indien und funktioniert es für europäische KMU?
Im einfachsten Fall ist ein Global Capability Centre ein spezialisiertes Team mit Sitz in Indien, das ausschließlich für das Mutterunternehmen im Ausland arbeitet. Traditionell sind GCCs große Einrichtungen mit Hunderten Mitarbeitern, eigens errichteten Anlagen und einem erheblichen laufenden Verwaltungsaufwand. Dieses Modell funktioniert gut für Unternehmen, die über die nötigen Ressourcen verfügen. Für ein KMU mit 50 bis 200 Mitarbeitern ist diese Größenordnung meist keine Option.
„Ein mittelständisches Unternehmen mit hundert Mitarbeitern verfügt nicht über diese Kapazität“, erklärt Maier. „Es benötigt vielleicht fünf oder zehn Mitarbeiter, aber keine 500.“ IndiaConnected hat sein kleines GCC-Modell genau für dieses Szenario entwickelt: KMU erhalten so Zugang zum indischen Talentpool, ohne selbst eine Niederlassung in Indien aufbauen oder verwalten zu müssen.
Im kleinen GCC-Modell funktionieren ganz unterschiedliche Rollen. Besonders gut eignen sich Positionen, die sich für Remote-Arbeit anbieten – etwa Softwareentwicklung, Datenanalyse, technischer Support oder Backoffice-Funktionen. Maier nennt aber auch einen weniger naheliegenden Anwendungsfall: spezialisierte Außendiensttechniker.
„Wir haben Klienten, die Techniker benötigen, die um die Welt reisen, um Geräte bei Kunden vor Ort zu installieren oder zu warten“, erklärt er. „Diese Fachkräfte lassen sich in Indien wesentlich leichter rekrutieren, und die Logistik ihres weltweiten Einsatzes ist nicht komplexer als von einem europäischen Standort aus.“
Personalsuche in Indien: Was KMU wissen müssen
Für ein Unternehmen, das noch nie zuvor in Indien Mitarbeiter eingestellt hat, ist es eine große Herausforderung, zu wissen, wo man suchen soll, wie man Kandidaten beurteilt und wie hoch das Durchschnittsgehalt ist. Genau da macht unsere Ortskenntnis den entscheidenden Unterschied.
Qualifizierte Kandidaten zu finden ist das eine. Die richtigen Kandidaten für ein kleines, hochkarätiges Team zu finden, ist das andere. Bei einem neuen Marktteilnehmer zählen die ersten Einstellungen besonders: Gefragt sind kompetente Fachkräfte mit unternehmerischem Denken, die auch in einem ungewohnten Umfeld selbstständig agieren können.
„Wir suchen Fachkräfte, die sich in der Branche auskennen, aber auch bereit sind, von Tür zu Tür zu gehen“, erklärt Maier. „Eine hohe Frustrationstoleranz ist unverzichtbar, wenn man etwas von Grund auf aufbaut.“
IndiaConnected hat in ganz Indien ein Rekrutierungsnetzwerk mit zehn Niederlassungen aufgebaut. Darüber finden europäische Unternehmen schnell Kandidaten, selbst für hochspezialisierte Positionen. Eine solche geografische Reichweite erreichen die meisten europäischen KMU allein kaum – erst recht nicht in diesem Tempo.
„Für ein Unternehmen, das noch nie zuvor in Indien Mitarbeiter eingestellt hat, ist es eine große Herausforderung, zu wissen, wo man suchen soll, wie man Kandidaten beurteilt und wie hoch das Durchschnittsgehalt ist“, ergänzt Maier. „Genau da macht unsere Ortskenntnis den entscheidenden Unterschied.“
Support bei der Internationalisierung für europäische KMU
Die Einrichtung eines kleinen GCC in Indien ist nicht länger Großkonzernen vorbehalten. Mit dem richtigen Partner, der sich um Rekrutierung, Compliance und das Tagesgeschäft kümmert, können europäische KMU schnell und risikoarm ein qualifiziertes, engagiertes Team in Indien aufbauen.
Das GCC-Angebot von IndiaConnected ist Teil eines umfassenden Portfolios an Internationalisierungsservices. Das Unternehmen begleitet europäische Unternehmen auf ihrem gesamten Weg ins Ausland – von der ersten Markteintritts- und Vertriebsstrategie über Fusionen, Übernahmen und Talentakquise bis hin zum Aufbau eines Ingenieurteams in Indien.
Maier beschreibt dieses Konzept als 360-Grad-Internationalisierung: Es deckt alle Dimensionen des internationalen Wachstums ab, damit sich Kunden auf die Führung ihres Geschäfts konzentrieren können, statt sich mit der Komplexität der Expansion zu beschäftigen.
„Wir tun alles, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können“, fasst Maier das Angebot von IndiaConnected zusammen. „Wir stellen die Infrastruktur bereit. Sie liefern den Inhalt.“ Für europäische KMU, die mit einem strukturellen Fachkräftemangel kämpfen und im Inland keine offensichtliche Lösung finden, dürfte diese Kombination aus Zugang zum indischen Talentpool und einem vertrauenswürdigen lokalen Partner die praktikabelste Lösung sein.
Könnte ein kleines GCC in Indien die Lösung für Ihren Fachkräftemangel sein? Sprechen Sie mit uns. Wir analysieren gemeinsam, welche Möglichkeiten sich für Ihr Unternehmen bieten.